Aktuelles aus der AG

Lüchow - Dannenberg - Gartow


  • Grandiose Technik, überragendes Vermögen, …“

       11. Dannenberger Freispringwettbewerb: Stolzenberg-Tochter aus der Zucht von Familie Strathusen sprang am besten


Höchstbenotetes Pferd des Freispringwettbewerbs ist eine Stolzenberg-Tochter (von links) aus der Zucht von Familie Strathusen. Hier zu sehen mit Ihrem Ausbilder Jan Steffen und den Richtern Pico Hannöver und Heinz Meyer sowie den Zweit- und Drittplatzierten nebst Betreuern.

 

Eigentlich wollten sich Heinz Meyer, Zuchtberater der Deckstation Paul Schockemöhle, und Ausbilder Pico Hannöver beim Kommentieren der Pferde abwechseln. Wenn aber eins besonders gut sprang, ging schon einmal die Begeisterung mit den Richtern durch - so wie bei einem Nachkommen des Celler Hengstes Stolzenberg aus einer Landadel-Mutter. „Grandiose Technik, überragendes Vermögen, tolle Einstellung …“, schwärmte Pico Hannöver drauf los.


Nachdem er und sein Richterkollege, 31 Springpferde begutachtet hatten, stand fest, die Stolzenberg-Tochter, die Richter und Publikum gleichermaßen faszinierte, ist Tagessiegerin des 11. Freispringwettbewerbs. Kein Erstplatzierter der älteren Abteilungen hatte eine bessere Bewertung als die von Familie Strathusen aus Meßdorf gezogene Gewinnerin der Dreijährigen. Nicht der erste Erfolg für die Züchterfamilie: In 2017 stellte sie mit dem Halbbruder den Jahreschampion des Verdener Freispringwettbewerbs. „Sie bleibt als Zuchtstute auf dem Hof“, hatte Kathrin Strathusen, Mitglied des Pferdezuchtvereins (PZV) Lüchow, bereits vor dem Wettbewerb entschieden.


Die Abteilung der Vierjährigen gewann ein Plot Blue/For Keeps-Sohn. Ausgestellt wurde der Braune von PZV Gartow-Mitglied Dr. Jürgen Lehner aus Müggendorf. In der sorgfältig hergerichteten Halle der Reitschule Dannenberg begeisterte der Youngster vor allem durch elastische, von enormen Abdruck geprägte Sprünge. Eigenschaften, die der Hengst Plot Blue anscheinend auch dem Fohlen vererbt hatte, das zur Freude der Zuschauer in der Pause gezeigt wurde.


An die Spitze der Fünf- und Sechsjährigen setzte das Experten-Duo einen Wallach von Gem of India/Mytens xx (xx steht für Englisches Vollblut). Den Rappen, der ebenfalls aus der Zucht von Familie Strathusen stammt, lobte Heinz Meyer als „hoch interessanten Sportler“. Ausgetragen wurde der Wettbewerb im Freispringen.


Die hiesigen Jungzüchter nahmen den von der Arbeitsgemeinschaft der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow organisierten Wettbewerb zum Anlass, sich in der Bewertung von Springpferden zu üben. „Wir haben qualitätsvolle Pferde gesehen“, freute sich der AG-Vorsitzende Hubertus Trapp.
Die Starter- und Ergebnislisten sind nur einen Doppelklick entfernt.

Text und Fotos: B. Helmcke – 10. April 2018


  • Wieder an der Spitze der Zucht

      Goldene Plakette für Armin Haebler

     

   

Züchterehrungen (von links): Armin Haebler, Otto Schillmann, Uwe Brennenstuhl, Christoph Lüders für Claudia Kubat, Reinhold Josef, Konrad Jirjahn, Gerhard Goltz, Thomas Kaiser, Anke Mertens (knieend von links), Sarah Fandrich und Bianca Helmcke

 

Das alte Sprichwort: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“, traf für den Pferdezuchtverein Lüchow keinesfalls zu, denn die insgesamt elf Ehrungen auf der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend zeigten einen erfolgreichen Verein mit vielen engagierten Mitgliedern. Eine besondere Ehrung erhielt Armin Haebler für seine hervorragenden Leistungen in der Pferdezucht und -haltung.

 

Der erste Vorsitzende Thomas Kaiser zeichnete Haebler mit der goldenen Plakette der deutschen reiterlichen Vereinigung aus. „Armin war seinerzeit 40 Jahre im Vorstand aktiv und unterstützt die Pferdezucht-AG und den Verein immer noch sehr engagiert“, unterstrich Kaiser die hohe Auszeichnung. Ehrennadeln für besondere Leistungen erhielten Konrad Jirjahn und Gerhard Goltz, „dessen Pferd bereits in diesem Jahr schon eine internationale Prüfung gewann“, informierte der Vorsitzende die 45 Anwesenden im Gasthaus Sültemeier in Dünsche.

 

Einen Zinnbecher gab es für Reinhold Josef für das beste Lüchower Springfohlen, für Bianca Helmcke für das beste Dressurfohlen und für Claudia Kubat für die Siegerfamilie auf der Stutenschau 2016. Urkunden verteilte der Vorstand an Uwe Brennenstuhl für die beste Stutenfamilie, an Otto Schillmann für die Siegerstute auf der Stutenschau und den Erhalt der Verbandsprämienanwartschaft. Ebenfalls die Anwartschaft und eine Urkunde bekamen Jutta und Olaf Fahndrich, Bianca Helmcke, Anke Mertens und Thomas Kaiser.

 

Den vielen Ehrungen standen ebenso viele Aktivitäten im vergangenen Jahr voran, wie Kaiser berichtete. Dazu gehören die Stuten- und die Fohlenschauen sowie die Fohlenauktion in Luhmühlen und der traditionelle Verkaufstag in Dannenberg. „Dieser Verkaufstag hat sich mittlerweile zu einem sehr guten Baustein für die Züchter etabliert“, betonte der Vorsitzende.

 

Zum Pferdezuchtverein gehören 125 Mitglieder und 121 eingetragene Stuten, berichtete Geschäftsführerin Bianca Helmcke. Im letzten Jahr hätte der Verein zudem acht Austritte und einen Eintritt zu verzeichnen gehabt. Trotz vieler Aktionen hätte der Verein ein finanzielles Polster, so Helmcke. Mit Einnahmen von 4819 Euro und Ausgaben von 4679 Euro ergäbe sich zwar nur ein Plus von 140 Euro. „Mit unserem Vortrag aus dem Vorjahr hatten wir einen Kassenstand am 31.12.2017 von 4067 Euro“, erklärte Helmcke. Mit einer Enthaltung in seinem Amt als zweiten Vorsitzenden bestätigte die Versammlung Jörg Sültemeier.

 

Gestütsoberwärter Eckhart Wrede informierte über den Einzug des Hengstes Stanley in der Splietauer Deckstelle. Einen umfangreichen Jungzüchterbericht lieferte Birgit Stute, die mit ihren Jungzüchtern im vergangenen Jahr viele Schleifen sammelte. Grund zur Sorge sind die immer weniger werdenden Jungzüchter. „Darüber diskutieren wir am Wochenende in Verden“, informierte Stute. Lüchow-Dannenberg hätte mit 14 Kindern immer noch die zweitgrößte Gruppe im Verband. Im Jahrbuch Zucht besonders erfolgreich mit ihren Pferden vertreten sind Christa Marklewitz, Otto Schillmann und Angelika Schareina, wie Sültemeier berichtete. „Wir sind mit unserer Zucht wieder an der Spitze, das zeigen die vielen erfolgreichen Pferde, die auch auf internationalen Prüfungen vorne mit dabei sind“, bilanzierte Thomas Kaiser. Einen Vortrag über das Ende der Röntgenklassen von Dr. Heinrich Harre bildete den Abschluss der zweieinhalbstündigen Veranstaltung.

Text und Foto: A. Beckmann – 13. März 2018


  •  „Kleines Juwel“

       Springvererber Stanley hat seine Box auf der Deckstation bezogen

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei bestem Wetter trafen sich am Sonntagvormittag gut sechzig Hannoveraner-Freunde, um den neu aufgestallten Deckhengst Stanley (zwei Fotos) in Augenschein zu nehmen. Als „kleines Juwel“ bezeichnete Gestütsoberwärter Eckhart Wrede den zwölfjährigen Springvererber.

 

Präsentiert wurde der Stakkato-Sohn aus einer Loredo-Mutter an der Hand. Der kecke Fuchs ist Verdener Hannoveraner-Champion 2011 (Springfoto) und gewann im selben Jahr die Einlaufprüfung auf dem Bundeschampionat in Warendorf mit der Wertnote 9,1. „Am 1. Mai wird der Splietauer Neuzugang auf dem Züchtertag in Dannenberg über dem Sprung zu sehen sein“, versprach der Gestütsoberwärter.

 

Die Ankunft des Hengstes auf der Station Splietau läutet traditionell das neue Zuchtjahr ein. Zu der Veranstaltung hatten die Deckstelle und die Arbeitsgemeinschaft der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow eingeladen. Für gut vier Monate beziehen Eckhart Wrede und Beschäler Stanley die hiesige Außenstelle des Niedersächsischen Landgestüts Celle. Während andere Nebenstellen bereits ohne einen Hengst auskommen müssen, der im Natursprung deckt, werden die hiesigen Züchter noch immer mit einem bedacht.
Text und zwei Fotos: B. Helmcke, Springfoto: K. Beelitz - 9. März 2018


  • Dannenberger Pferde hoch im Kurs

      Pferdezuchtverein Dannenberg zeichnete erfolgreiche Züchter auf seiner Jahreshauptversammlung aus

 

 

Geehrt wurden (von links) Elena Lange, Wilhelm Struck, Margret Brauch-Rohe und Gesine Jahncke. Sie alle haben Reitpferde gezogen, die zu überdurchschnittlichen Preisen verauktioniert wurden. Mit ihnen freuten sich Gastredner Dr. Christoph Lagemann und der Vorsitzende des Dannenberger PZV Hubertus Trapp.

 

Eine Weisheit unter Pferdeleuten lautet: Man kann mit Pferden ein kleines Vermögen machen, wenn man vorher ein großes Vermögen hatte. Dass es bisweilen gelingt, diese Regel zu durchbrechen, bewies der Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ auf der Jahreshauptversammlung des Dannenberger Pferdezuchtvereins (PZV) am Freitag. Der erste Vorsitzende Hubertus Trapp überreichte vier Mitgliedern gerahmte Fotos von Pferden, die diese gezogen haben und die im Jahr 2017 für mehr als 20.000 Euro verauktioniert wurden. „Auch wenn die Tiere zum Verkaufszeitpunkt teilweise bereits andere Besitzer hatten, sind die erzielten Preise ein Zeichen der Wertschätzung unserer Zuchtarbeit“, erklärte Trapp den knapp 50 Besuchern im Hotel Steinhagen in Damnatz.

 

Ein glückliches Händchen bei der Anpaarung hatten: Werner Lange aus Predöhlsau mit einer Check In-Tochter aus einer Stute vom Hengst Count Garannus, Wilhelm Struck aus Groß Gusborn mit einem Astis’s Amsterdam/Laturo-Nachkommen, Margret Brauch-Rohe aus Hitzacker mit einem Wallach von Quintender/Glenfiddich und Gesine Jahncke aus Bückau mit einem Danone II/Federweisser-Nachkommen. Für Werner Lange nahm seine Tochter Elena die Ehrung entgegen.

 

Der erste Vorsitzende informierte über die Aktivitäten der Pferdezucht-AG im vergangenen Jahr und stellte dabei die Erfolge des Dannenberger PZV heraus. Er erinnerte an das höchstbenotete Pferd des Dannenberger Freispringwettbewerbs. Die Stolzenberg/Crazy Classic-Tochter hatte erst die Abteilung der Dreijährigen gewonnen und wurde dann zur Tagessiegerin erklärt. Sie stammt aus der Zucht von Jürgen Kastens aus Klein Heide. Einen weiteren Abteilungssieg erzielte eine Stute von Check In/Calypso II aus der Zucht von Wilhelm Struck. Die Braune konnte die Abteilung der Fünf- bis Sechsjährigen für sich entscheiden.

 

Auch auf der Fohlenschau sorgte die Zucht von Dannenberger Mitgliedern für Furore: Reservesieger der springbetonten Stutfohlen war ein von August Clasen, Prabstorf, gezogener Light My Fire/Count Grannus-Nachkomme. Ebenfalls auf Platz zwei landeten in den dressurbetonten Abteilungen ein Hengstfohlen von Londontime/De Niro aus der Zucht von Jan Steffen, Nebenstedt, sowie ein Stutfohlen von Finnigan/Locksley II, gezogen von Helmut Stöffler, Gut Riekau.

 

Gitta Hielscher buchte im letzten Jahr 1981 Euro Einnahmen und 1865 Euro Ausgaben. Die Vereinskasse schloss am 31.12.2017 mit insgesamt 2758 Euro positiv ab. „Die Anzahl aller im PZV Dannenberg organisierten Züchter beträgt 117, davon sind 73 Mitglieder aktiv. Die Zahl der eingetragene Stuten ist 101“, ergänzte die Geschäftsführerin.

 

Einen Einblick in die Jungzüchterarbeit gab Birgit Stute aus Breese in der Marsch. Besonders stolz ist die Jungzüchtersprecherin auf Cora Sauer aus Groß Gusborn und Julina Wrede aus Künsche: Erstere wurde Sechste Ihrer Altersklasse auf dem Jungzüchterfinale in Verden, Julina erhielt den Titel „Bester Peitschenführer“ auf dem Lüneburger Bezirkswettkampf. In seinem Deckstellenbericht wies Eckhart Wrede auf den am 17. April stattfindenden Freispringlehrgang mit Joachim Winter hin.

 

Matthias Vorreier berichtete aus der AG Lüneburg Nord über eine geplante Änderung bei der Ausstellergebühr für die Luhmühlener Fohlenauktion. Ab sofort ist der Betrag für den Foto- und Videotermin bei Anmeldung zu zahlen und nicht erstattungsfähig. Tierarzt Dr. Christoph Lagemann aus Plätz referierte über den neuen Röntgenleitfaden für Pferde.

Text und Foto: B. Helmcke – 9. März 2018


  • Hohe Qualität

        32. Pferdeverkaufstag: Rege Nachfrage nach Springpferden aus Lüchow-Dannenberg

 


„Qualität kommt nicht aus der Mode“, kommentierte Hubertus Trapp aus Kähmen die Verkaufsbilanz des 32. Pferdeverkaufstags. Bis einschließlich Sonntag wechselten 14 der insgesamt 27 angebotenen Tiere ihren Besitzer. Wer ein bestimmtes Pferd haben wollte, musste schnell sein und zahlte meist fünfstellige Beträge. Viele Aussteller und Käufer waren sich bereits vor einem Proberitt handelseinig. Weitere Pferde werden nochmals in den nächsten Tagen ausprobiert. „Zufriedene Kunden sind das A und O für unsere Veranstaltung“, so Trapp, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow.

Ein großes Interesse für springbetonte Reitpferde aus sporterprobten Dannenberger Stutenstämmen zeichnete sich bereits im Vorfeld ab. Selbst aus dem englischsprachigen Ausland gab es Anfragen für die im Internet per Foto und Video beworbenen Verkaufspferde. Neben sorgfältig ausgebildeten Nachwuchspferden standen besonders erfahrene Turnierpferde hoch im Kurs der Käufer. Erstmalig im Angebot war eine tragende Zuchtstute.

Besonderen Wert hatte die AG, die Vermittler des gebührenfreien Handels ist, auf gut herausgebrachte Pferde gelegt. Die hohe Qualität der Pferde aus Züchterhand lockte am Sonnabend nicht nur Stammkunden, sondern auch neue Kaufinteressenten in die weihnachtlich geschmückte Halle der Reitschule Dannenberg. Die mehrere Hundert Besucher kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Zu den Gästen zählte ebenfalls Zuchtberater Heinz Meyer von der Deckstation Paul Schockemöhle. Welche Pferde noch zu haben sind, finden Sie, wenn Sie diesen Text doppelt anklicken.
Text und Foto: B. Helmcke – 12. Dezember 2017


  • Kleine Züchter, große Auftritte

         Jungzüchter zogen Bilanz – Cora Sauer wird Sechste im Finale


 

Beste Hannoveraner-Jungzüchterin ist Cora Sauer (vorne links). Die Neunjährige wurde in dieser Saison Kreismeisterin, Drittplatzierte auf der Bezirksmeisterschaft sowie sechsbeste Starterin auf dem Jungzüchterfinale. Ebenfalls auf dem Foto sind (von links): die Richterinnen Christiane Möller und Miriam Accetti, Jungzüchtertrainerin Birgit Stute, Kreismeisterinnen Saskia Häusler und Nele Stahlbock.


„Ein Jahr voller Erfolge und Begegnungen liegt hinter uns“, resümierte Birgit Stute kürzlich auf dem Saisonabschlusstreffen der Hannoveraner-Jungzüchter. Die Jungzüchtertrainerin aus Breese in der Marsch hatte noch einmal alle 14 Nachwuchszüchter der drei hiesigen Pferdezuchtvereine zusammengerufen. Getroffen haben sie sich auf dem Hof der Familie Struck/Sauer in Groß Gusborn. Dort, wo die Juniorzüchter trainiert werden und Cora Sauer, die erfolgreichste Jungzüchterin der Saison, lebt.

Stute erinnerte an das Jungzüchterfinale Ende August in Verden, in dem Cora mit Pony Ronny den sechsten Platz errang. In dem in vier Klassen unterteilten Wettbewerb schnitt die Neunjährige am besten von den drei hiesigen Teilnehmerinnen ab. Eingebettet war das Finale in das Breitensportfestival Verdiana und die Deutschen Meisterschaften der Voltigierer. Insgesamt wetteiferten 77 Kinder und Jugendliche um Titel und Trophäen. Außer Cora starteten für die Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow: Saskia Häusler aus Nebenstedt mit Pony Amadeus und Julina Wrede aus Künsche mit Kleinpferd Hidolgo.

Auf Jungzüchterwettbewerben werden das Wissen rund um Zucht und Haltung, das Herausbringen und Vorstellen des Pferdes an der Hand sowie, je nach Alter und Wettbewerb, die Beurteilung des Pferdeexterieurs abgeprüft. Damit das Pferd sich von seiner besten Seite zeigt, braucht jeder Starter Unterstützung von einem Peitschenführer. Richtig gut darin, das Pferd im richtigen Moment anzuspornen, ist Julina: Auf der Lüneburger Bezirksmeisterschaft Anfang August in Hohnstorf wurde der Dreizehnjährigen der Ehrentitel „Beste Peitschenführerin“ verliehen.

In den klassischen Wettbewerben der Bezirksmeisterschaft glänzte vor allem Cora, die für die Lüchow-Dannenberger Nachwuchszüchter die Bronzemedaille holte. Sie war es auch, die den Kreismeistertitel am Maifeiertag in Dannenberg errang. Ebenfalls Kreismeisterinnen wurden Saskia Häusler und Nele Stahlbock aus Breese in der Marsch.

Freundschaftlich verbunden sind die hiesigen Nachwuchszüchter mit den Brandenburg-Anhaltiner Juniorzüchtern aus Gardelegen und Umgebung. Den Kontakt hat Anja Sauer hergestellt. Auch in dieser Saison haben sie sich zweimal zu einem länderübergreifenden Wettbewerb getroffen. „Einen weiteren tollen Auftritt hatten wir auf dem Voltigier- und Reitfest Anfang September in Rehbeck“, informierte Stute. Sie hatte mit ihren Schützlingen eine Schwungtuch-Schaunummer einstudiert.

Pläne für die nächste Saison gibt es auch schon: Der Lüneburger Bezirkslehrgang, zu dem rund sechzig Nachwuchszüchter erwartet werden, soll in Splietau in Zusammenarbeit mit der Deckstelle stattfinden. „Und der Bezirkswettkampf würde sich gut auf der im nächsten Jahr stattfindenden Kreistierschau machen“, findet die engagierte Trainerin.

Text und Foto: B. Helmcke – 26. Oktober 2017


  • Calli gehört zu den Besten der Besten

      Lüneburger Elite-Championat: Sieg und Reservesieg für Hannoveraner aus Lüchow-Dannenberger Zucht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Fohlen werden mit 8,33 Punkten bewertet. Nun soll der Schrittring die Entscheidung bringen. Drei Mal umrunden die Fohlen das Richtertrio, dann steht fest: Der Sieger der springbetonten Hengstfohlen des Lüneburger Elite-Championats (Foto links) kommt aus Lüchow-Dannenberg.

 

Calli, so der Name des Siegerfohlens, stammt aus einer Contendro I-Mutter und ist seit fünf Jahren wieder das erste Fohlen von Familie Josef aus Teichlosen. Die Entscheidung ihre im Sport erfolgreiche Stute mit dem Celler Hengst „Carridam“ anzupaaren, war goldrichtig: Erst gewann Calli seine Abteilung auf der Lüchower Fohlenschau und dann auch auf der Bezirksschau in Beedenbostel.

 

Höchstbenotete Stute aus Lüchow-Dannenberger Zucht und Reservesieger der Klasse der Siegerstuten war eine von Otto Schillmann aus Köhlen (Foto Mitte, links) gezogene Fürstenball/Fidertanz-Tochter (Foto rechts). „Edel, korrektes Gebäude und immer im Takt“, schwärmten die Richter von der Hannoveraner-Prämienanwärterin mit Namen Fürstin und schrieben ihr 8,75 Punkte ins Protokoll.

 

Auf dem Lüneburger Elite-Championat messen sich die Besten der regionalen Fohlen- und Stutenschauen. Insgesamt gehören 17 Pferdezuchtvereine (PZV) zum Bezirksverband Lüneburg. Die Arbeitsgemeinschaft der PZV Lüchow, Dannenberg und Gartow hatte fünf Starter in den Wettkampf geschickt. Zwei davon landeten auf Medaillen-Rängen. Die erfolgreichen Aussteller sind Mitglieder des PZV Lüchow.

Text und Fotos: B. Helmcke – 14. Juli 2017

  • Hohe Noten für tolle Fohlen

      Hannoveraner-Züchter brillierten auf der AG-Schau in beiden Disziplinen

 

 

 

 








 

 

Foto links oben: Der Buckingham-Sohn aus der Zucht von Angelika Schulz aus Liepe wurde Sieger der dressurbetonten Hengstfohlen. Hier ist er im Alter von sieben Wochen auf dem Züchtertag in Dannenberg zu sehen.

Foto rechts oben: Höchstbenotetes Fohlen der Schau mit 9,67 von 10 möglichen Punkten war eine Fürstbischof-Tochter aus der Zucht von Bianca Helmcke aus Teichlosen. Mit der Züchtertochter Emily (Foto) freut sich der AG-Vorsitzende Hubertus Trapp.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto links unten: Die von Uwe Brennenstuhl aus Lüchow gezogene Perigueux-Tochter landete auf Platz eins der springbetonten Stutfohlen. Sie bleibt als Zuchtstute auf dem Hof.


Foto rechts unten: Mit hervorragender Bewegungsqualität überzeugte der Sieger der springbetonten Hengstfohlen. Das von dem Teichloser Reinhold Josef gezogene Fohlen ist für die Luhmühlener Auktion zugelassen.


Als am Sonnabend das letzte und jüngste Fohlen die Dreiecksbahn betritt, scheint die Fohlenschau längst entschieden. Die bereits ermittelten drei Abteilungssieger sind von überragender Qualität und auch im laufenden Wettbewerb erhielt ein Fohlen schon eine Wertnote über 9. Aber davon ahnt die Ende Mai geborene Tochter des Hengstes Fürstbischof nichts. Sie passt nur auf, dass sie möglichst dicht bei ihrer Mutter bleibt. Am Ende verlässt die Dunkelbraune die Dreiecksbahn mit der Gesamtnote 9,67. Damit machte das Richtertrio die letzte Starterin erst zum Sieger der dressurbetonten Stutfohlen und dann zum höchstbenoteten Fohlen des Tages.


„Hochmoderne, bewegungsstarke Fohlen in beiden Disziplinen“, bilanzierte Hartmut Kettelhodt, der auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow zum ersten Mal als Richter auf den Mehrzweckplatz nach Lüchow gekommen war. Der ehemalige Auktionspferdetrainer des Hannoveraner-Verbands mit der markanten Stimme betonte bei der Kommentierung des Nachwuchses immer wieder die für eine spätere Sportkarriere bedeutenden Merkmale. „Schöne Mütter haben schöne Kinder“, ergänzte Jürgen Stuhtmann vom Lüneburger Bezirksverband mit Blick auf die hiesigen Stutenstämme.


Die Begeisterung der Juroren für Fohlen aus Lüchow-Dannenberg spiegelte sich auch in der Anzahl der für die Luhmühlener Auktion ausgewählten Fohlen wieder: Acht zum Verkauf stehende Fohlen erhielten die Zulassung. Vier Mal zückten die Richter die Höchstnote 10,0 als Einzelnote für die Merkmalgruppe „Typ und Gebäude“ oder „Bewegung und Elastizität“. Insgesamt beurteilten Kettelhodt und seine Richterkollegen Stuhtmann sowie der Landstallmeister adè Dr. Burchard Bade 40 Nachkommen von 27 Hengsten.


Sehr zufrieden mit der überdurchschnittlich gut besuchten Schau zeigte sich auch Hubertus Trapp, Vorsitzender der Pferdezucht-AG: „Wir haben wieder tolle Fohlen gesehen. Pferdezucht hat bei uns nach wie vor einen hohen Stellenwert.“

Text und Fotos: B. Helmcke – 26. Juni 2017

 

Per Doppelklick gelangen Sie zu der Ergebnisliste der Fohlenschau.

  • „… an der Spitze überragend“

     Schausiegerin und beste Lüchow-Dannenberger springbetonte Prüfungsstute kommen aus Köhlen und Seerau in der Lucie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



So viele 10er Noten in einer Zuchtstutenprüfung hatten wir noch nie“, freute sich Hubertus Trapp, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Pferdezuchtvereine (PZV) Lüchow, Dannenberg und Gartow. „Die Prüfungsstuten waren an der Spitze überragend“, resümierte der Celler Landstallmeister Dr. Axel Brockmann.


Drei von 31 Prüfungskandidatinnen erhielten in der Reitschule Westermann in Dannenberg sowohl für die Springmanier als auch für das Springvermögen die Höchstnote 10. Eine davon war die von Karl-Heinz Jirjahn aus Seerau in der Lucie gezogene Tochter des Hengstes Stolzenberg aus einer Lincolm L-Mutter (Foto rechts). Das Richtergremium, das sich aus Dr. Brockmann, Turnierrichterin Anna von Holten-Jungheit sowie Maren Schlender und Manfred Schäfer vom Hannoveraner-Verband zusammensetzte, machte sie zur Reservesiegerin der dreijährigen Prüfungsstuten.


Schausiegerin aber wurde eine bereits auf der letzten Stutenschau hochgelobte Fürstenball-Fidertanz-Tochter (Foto links). Die tpyvolle Dunkelbraune gewann erst die Klasse der „Dreijährigen ohne Prüfung“. Auf dem Schlussring im Dannenberger Hermann-Stolte-Stadion, auf dem alle Klassensiegerinnen sich noch einmal dem kritischen Blick der Juroren stellen, wurde die Stute dann zur Freude ihres Züchters Otto Schillmann aus Köhlen zur Gesamtsieger auserkoren.


Mit einen 1a-Preis und der Note 7,8 bedacht wurde die Familie der „Pocahontas“ von Perigueux/Singular Joter. Sie gewann konkurrenzlos den Familienwettbewerb. Uwe Brennenstuhl aus Lüchow stellte die achtjährige Stute mit ihren zwei Töchtern von Viscount vor. „Eine Stutenfamilie, die mit Gleichmaß an Bewegungsqualität und Typ zu gefallen weiß“, kommentierte die Jury. Den Klassensieg bei den vier- bis fünfjährigen Prüfungsstuten holte sich eine Lissaro/Gibraltar-Tochter vom Zuchthof Thomas Kaiser aus Lüsen, die Zweijährigen-Klasse gewann ein Buckingham/Weltruhm-Nachkomme des PZV Gartow-Mitglieds Dr. Heike Hartwig aus Neuwallmoden.


Insgesamt wurden 23 Einzelstuten und eine Familie gezeigt: Elf Stuten erhielten einen 1a-Preis, davon zehn eine Anwartschaft auf die Hannoveraner-Prämie. Acht Anwartschaften sowie vier von fünf Klassensiegen gingen auf das Konto der hiesigen Züchter. Die aus Prüfung, Schau und Stutbuchaufnahme bestehende Veranstaltung dauerte neun Stunden lang. Aufgrund des in diesem Jahr deutlich reduzierten Prüfungsangebot hatte Dannenberg noch mehr Zulauf als sonst.

Text und Fotos: B. Helmcke – 7. Mai 2017

 

Die Ergebnisliste der Stutenschau ist nur einen Doppelklick entfernt.


  • Sport und Zucht Hand in Hand

      Hannoveraner-Züchter präsentierten qualitätsvolle Fohlen auf dem Regionaltag „Reiten“

 

Das bewegungsstarke Hengstfohlen des Springvererbers Light My Fire stammt aus der Zucht von Hermann Land aus Dünsche. Die Vorführerin wollte anschließend wohl noch eine Prüfung reiten.

 

Inzwischen ist die Präsentation der ersten Fohlen auf dem Regionaltag „Reiten“ fester Programmpunkt. „Zucht und Sport gehören zusammen“, so Hubertus Trapp, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow. So mancher Teilnehmer war sowohl im sportlichen als auch im züchterischen Programmteil aktiv – kein Wunder, dass hin und wieder die Zeit fehlte, das Reitjackett gegen das gelbe Poloshirt der Hannoveraner-Züchter zu tauschen. Die zahlreichen Zuschauer im Dannenberger Hermann-Stolte-Stadion nahmen es gelassen.


Insgesamt wurden acht Fohlen gezeigt.
Gestütoberwärter Eckhart Wrede hatte sie bei seinen Besuchen auf den Züchterhöfen sorgfältig ausgewählt. Vorgestellt wurde sowohl Nachwuchs von über das Landgestüt Celle angebotenen Hengsten als auch von Privathengsten. „Bildschöne Typen aus Dannenberger Leistungsstämmen“, schwärmte Hans-Heinrich Oetjen von der AG Lüneburg-Nord, der den elf Tage bis sieben Wochen alten Nachwuchs kommentierte.


Den Auftakt machte ein Sohn des Hengstes Buckingham aus einer Depardieu-Mutter. Der bei Angelika Schulz in Liepe geborene Braune wusste durch Noblesse zu gefallen. Aus der Zucht von Renaldo Dähling aus Dellien wurde ein Stutfohlen von Kétanou/Bonaparte AA vorgestellt, dem Oetjen eine steile Sportkarriere prophezeite. Dass sich ein springbetont gezogenes Fohlen auch hervorragend bewegen kann, bewies der von Ralf Hannemann aus Mützen gezogene Capistrano/Grey Top-Sohn. „Einen Bewegungskünstler“ erkannte der Kommentator in dem Rotspon/Warkant-Hengstfohlen aus der Zucht des Aulosers Matthias Vorreier. Bei dem von Hermann Land aus Dünsche gezogenen Light My Fire/Count Grannus-Hengstfohlen war es vor allem die Galoppade, die Oetjen begeisterte. Ebenfalls aus Dünsche angereist war ein sehr elegantes Diamant de Plaisir/Fighting Alpha-Stutfohlen aus der Zucht von Jörg Sültemeier. Dem Züchter Martin Reek aus Müggenburg gratulierte Oetjen zu der schicken Light My Fire/Cloney-Tochter. Spontanen Beifall erhielt ein Stutfohlen des Springvererbers Carridam. Thomas Kaiser aus Lüsen hatte den Hengst mit einer einer Natiello xx-Mutter angepaart.

Text und Foto: B. Helmcke – 2. Mai 2017


Mehr Fotos gibt es auf der Fohlenschau-Seite ...


  • Lebhafte Jahreshauptversammlung

      Pferdezuchtverein Gartow zog Bilanz und ehrte erfolgreiche Züchter


Gut besucht war die
Jahreshauptversammlung des Pferdezuchtvereins (PZV) Gartow in der Gaststätte Herter in Meetschow und das lag nicht nur an den Jungzüchtern, die in diesem Jahr selbst von ihren Aktivitäten berichteten. Engagiert trug der Vorsitzende Heinrich Meyer in seinem Rückblick die Erfolge des zahlenmäßig kleinsten der drei Zuchtvereine vor und die konnten sich wirklich sehen lassen. Dass der PZV Gartow auch zukünftig für Spitzenergebnisse sorgen wird, darauf deuteten die vorgetragene Liste der Sportpferde mit hohen Lebensgewinnsummen hin sowie die vor Versammlungsbeginn auf dem nahen Hof der Familie Meyer gezeigten Hannoveraner-Fohlen.


Erfolge 2016: Ute Meyer stellte mit einem Qualito-Sohn aus einer Grundsteins Erbe-Mutter den Gesamtsieger der Lüchower Fohlenschau. Auf der Bezirksschau in Beedenbostel landete der kecke Fuchs auf Platz zwei der springbetonten Hengstfohlen. Ebenfalls einen Medaillenrang auf der hiesigen Fohlenschau erzielten ein Fürstenhof-Fohlen gezogen von Matthias Vorreier aus Aulosen und ein Cabachon-Fohlen aus der Zucht von Familie Meyer. Einen weiteren Sieger stelle Familie Meyer auf dem Dannenberger Freispringwettbewerb. Dort setzten die Richter eine Stute von Comte/Embassy I auf Platz eins der Dreijährigen.


Über einen von der Arbeitsgemeinschaft der PZV ausgelobten Zinnbecher sowie über eine Ehrenurkunde für die von ihm gezogene Hannoveraner-Prämienanwärterin vom Hengst Likoto xx aus einer Edinburgh-Mutter freute sich Vorreier. Der Geschäftsführer des PZV Gartow erhielt die Auszeichnung für den Sieg seiner Stute auf der Stutenschau in Dannenberg. Die Braune gewann die Klasse der vierjährigen Prüfungsstuten. Für  Platz  im  Trophäenschrank  muss  auch Dr. Jürgen Lehner sorgen. Der Züchter aus Müggendorf erhielt gleich zwei Becher: einen für die von ihm gezogene dreijährige Copin van de Broy/Chacco-Blue-Tochter, den anderen für die Plot Blue/For Keeps-Tochter. Letztere wurde erst Siegerin der dreijährige Prüfungsstuten und später zur besten Springstute der Schau gekürt. Beste Dressurstute der Schau und Siegerin der Vierjährigen wurde eine Spörcken/Connery/T-Tochter. Den Becher dafür nahm Eckhart Wrede in Vertretung für Dr. Heike Hartwig aus Neuwallmoden entgegen. Außerdem gab es weitere Prämienanwärterinnen-Urkunden für Birgit Lehner sowie für Jutta Heinemann aus Solingen.


Deckstellenleiter Wrede erinnerte an den Freispringlehrgang unter der Leitung von Joachim Winter am 19. April. Beginn ist um 9 Uhr in der Reitschule Westermann in Dannenberg, ab 10.30 Uhr wird auf dem Sattelhof Steffen in Nebenstedt trainiert und anschließend bei Familie Kaiser in Lüsen. Die Fohlenrundfahrt des PZV Gartow ist für den 16. Juni geplant.


Eine lebhafte Diskussion um eine neue Verbandsprämie entbrannte nach dem Vortrag von Malene Meyer. Die Gastrednerin brachte die Neuigkeit aus Verden mit, dass im Verbandshaus über eine Auszeichnung für röntgenologisch unauffällige Stuten nachgedacht werde. „Nicht züchterfreundlich, da alle, die sich nicht um den Titel bemühen, in Misskredit geraten“, war die überwiegende Meinung der Anwesenden.


Im vergangenen Haushaltsjahr buchte Vorreier 880 Euro Einnahmen, denen Ausgaben in Höhe von 722 Euro gegenübergestanden. Dank eines Übertrags von 1447 Euro aus 2015 schloss die Vereinskasse mit einem Guthaben von 1604 Euro ab. Die derzeitige Mitgliederzahl beträgt 35, davon sind 19 aktiv. Der Stutenbestand des Vereins beläuft sich auf 43 Stuten.
Text und Foto: B. Helmcke – 15. April 2017


  • Sprinter siegt souverän

      Verdener Freispringwettbewerb der Dreijährigen auf hohem Niveau


Der Jahrgang 2014 präsentierte sich beim Freispringwettbewerb des Programms Hannoveraner Springpferdezucht auf hohem Niveau. Allen voran der Stakkato/Landadel-Sohn Sprinter (Foto), der mit der Tageshöchstnote von 10 für das Vermögen Jahrgangschampion wurde. „Wir haben außergewöhnlich gute Dreijährige gesehen. Die Qualität des gesamten Starterfeldes war überdurchschnittlich“, sagten die Richter Thomas Stiller, Rheine, und Steffen Werner, Verden.

 

42 dreijährige Talente traten an, die in zwei Abteilungen gerichtet wurden. Die Pedigrees waren abwechslungsreich, internationale Springgenetik war genauso vertreten wie klassische hannoversche Blutlinien. Der letzte Starter der ersten Abteilung rollte das Feld von hinten auf. Sprinter v. Stakkato/Landadel (Z.: Marcus Strathusen, Dünsche, Ausst.: Kathrin Strathusen, Meßdorf) überzeugte auf ganzer Linie. Sein Vermögen wurde mit der Idealnote 10 bewertet. Dazu kamen jeweils 9,0 für Manier und Gesamteindruck. Die Gesamtpunktzahl 28,5 bedeutete nicht nur den Abteilungssieg, sondern auch den Titel des Jahrgangschampions. Die zweite Abteilung führte Risi-Bisi PJ v. Ramiro/Litas Star (Z.: Marianne Duysens-Mulder, Voerendaal/NED, Ausst.: Pferdezucht Dr. Jacobs GbR, Bierbergen) an. Die Braune ließ ebenfalls kaum Wünsche offen, präsentierte sich sehr gleichmäßig und erhielt drei Mal 9,0 (Gesamt: 27,0).

 

Die Ausstellerin des Siegers freute sich nicht nur über die Siegerschärpe, sondern auch über einen Freisprung eines Springpferdevererbers der Station Völz, Bienenbüttel.

Text und Foto: Hannoveraner Verband/Tammo Ernst – 11. April 2017